Der Domschatz von St. Stephan

Dieses mal hatte ich das Glück an einer Führung teilnehmen zu können , die nicht alltäglich ist - aber keine Angst - auch ohne spezielle Führung sieht man den Domschatz im Stephansdom und ein Audio Guide sorgt dann auch für die entsprechenden Informationen.

Der Domschatz von St. Stephan ist zurückgekehrt. So oder ähnlich wird man darauf gestossen, das es einen Domschatz gibt und gab und dieser nun wieder im Stephansdom zu bewundern ist...im "Steffl" war ich ja nun schon öfter, aber von einem Domschatz wusste ich nichts und so kam mir diese Führung sehr gelegen und ich kann nur jedem empfehlen, diese Ausstellung zu besuchen !

Nicht nur Meisterwerke der Malerei, Gold- und Silberschmiedekunst gibt es zu bewundern , sondern Reliquien , Bücher , Urkunden ... selbst ein Ablassbrief aus dem Jahr 1343 findet sich und allem voran ein sehr gut erhaltenes Portrait des Herzog Rudolfs IV. Das älteste , nachantike Herrschaftsbildnis im deutschsprachigen Raum . Rudolf der Stifter wird er auch genannt und sein wohl deutlichst sichtbares Werk für Wien war die Grundsteinlegung 1359 für den Südturm des St. Stephan.So findet sich dann auch noch sein gut erhaltenes Totengewand in der Ausstellung.

Aber man bewundert nicht nur den Domschatz und den Reliquienschatz , man fand bei der Renovierung der Reliquienkapelle 2012 und 2013 mittelalterliche Graffitti die man ebenfalls bestaunen kann.

Pikante Details eines Aufnahmerituals für Studenten wohl aus dem Jahr 1479 wurden behutsam freigelegt.

Aber damit immer noch nicht genug. Die Krönung für mich war,das Teile des Stephansdomes freigegeben sind, die noch nie zugänglich waren, wie die Westempore und allein der Blick von dort oben in das Kircheninnere ist atemberaubend !

 

 

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag
Sonn- und Feiertags

09:00 - 17:00 Uhr
Aufgrund des großen Besucherinteresses derzeit auch an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr geöffnet

 

Eintrittspreise

Erwachsene 
Kinder (bis 14 Jahre) 
EUR 5,50
EUR 2,00
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