Augartenporzellan Museum

Heute möchte ich Euch über meinen Ausflug ins Augartenporzellanmuseum und dem Augartenpark berichten.

Da das Wetter mit doch sehr winterlichen Temperaturen und eisigem Wind nicht so wirklich zum spazieren einlud , war der Park mehr ein Kurzbesuch , aber ich mag ihn mir auf jeden Fall im Sommer wieder anschauen und länger verweilen.

Das hat sich der älteste , barocke Garten Wiens verdient - und ich mir auch !

Ursprünglich als Jagdgarten entstanden Anfang des 17. Jahrhunderts , wurde er immer wieder verändert , 1683 von der 2. Türkenbelagerung weitgehend zerstört und wieder aufgebaut . 1775 als erster kaiserlicher Garten für die Bevölkerung geöffnet und 1781 wurde nach Ankauf weiterer Grundstücke durch den Kaiser das Josefstöckl und das Augartenpalais errichtet , 4 Schulsportplätze , das städtische Kinderfreibad gehören ebenso zu diesem Areal wie auch die 1940 entstandenen Flaktürme samt Nebengebäuden und das Bildhaueratelier für Gustinus Ambrosi . Sogar ein Notfriedhof wurde  1945 temporär eingerichtet . Seit 2000 steht nun dieser Geschichtsträchtige Park unter Denkmalschutz und wird im Sommer gerne für kulturelle Aktivitäten wie Konzerte , Sommerkino und Feste genutzt und wurde auch im Gastronomiebereich erweitert.

 

Wenn man sich aber schnurstracks auf das Hauptgebäude zubewegt , gelangt man zum Porzellanmuseum im Augarten. Schon beim Eintreten sieht man einige Schaukästen , in denen sehr schöne Stücke ausgestellt sind , die auch verkauft werden , wie z.B. limitierte Espressotassen Sets . 

Der Eintritt ohne Führung ist mit 7€ absolut vertretbar und wer sich doch führen lassen möchte hat die Wahl zwischen Museum + Führung für 11€ oder Manufakturführung + Museum für 14€ pro Person (die Preise verstehen sich ohne Ermässigung ).

Geöffnet ist das Museum Mo. - Sa. von 10 - 18 Uhr 

Die Führungen finden nur Sa. um 14 und 15 Uhr statt und die Manufakturführung findet Mo. - Fr. 

um 10.15 und 11.30 Uhr statt.

Nachdem man einen Aufkleber als Eintrittsnachweis erhalten hat, kann man kostenlos seine Garderobe aufhängen und auch Taschen etc. in Kästchen geben. In diesem Raum befinden sich auch gleich weitere Infoprospekte zu allen möglichen Veranstaltungen.

Weiter geht es durch einen Raum mit weiteren Schaukästen , wo edelstes Porzellan ausgestellt ist mit entsprechender Beschreibung , dann erst betritt man das eigentliche Museum . Schau - und Informationstafeln erzählen die Geschichte zum Augarten Porzellan und die ausgestellten Stücke dazu geben einen guten Einblick , wie die Tafeln der höheren Gesellschaft seinerzeit ausgeschaut haben.

Das Museum geht über zwei Stockwerke und hat oben sogar eine große Tafel stehen , auf der sich die unterschiedlichsten Arrangements finden.

Einen Film über die Entstehung eines Stückes vom Entwurf bis zur Ausstellung kann man sich auch anschauen.

Gefässe mit Rohmaterialien gefüllt laden zum anschauen und auch angreifen ein.

Das Herzstück des Museums ist der alte Brennofen , der sich in der Mitte befindet und auf beiden Stockwerken von innen begehbar ist . Darin sind ebenfalls ganz aussergewöhnliche Stücke ausgestellt.

Wer sich Zeit nimmt und alles in Ruhe betrachtet , liest und anschaut , der ist gut eine Stunde beschäftigt.

Im Anschluss kann man sich noch das ein oder andere Souvenir mitnehmen oder im Augarten Café Restaurant bei einer Melange die Eindrücke setzen lassen.

Übrigens findet seit 2015 zweimal im Jahr ein spezieller Kunsthandwerksmarkt im Augarten statt.

Nächster Termin : 10 - 12 Juni 2016

 

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